Von Angesicht zu Angesicht

Von Marco Wehr 

Ist das „nächste große Ding“ nicht eine weitere revolutionäre technische Entwicklung sondern ein tiefsinniges Gespräch unter Freunden — bei gutem Essen und mit einem Glas schweren Rotweins in der Hand? Erfährt das wirkliche Leben eine Renaissance, weil die gepriesene Virtualität immer mehr zu einem betrügerischen Vexierspiel verkommt? Dafür gibt es gute Gründe. „Von Angesicht zu Angesicht“ weiterlesen

Die Gedanken sind frei – oder doch nicht?

Von Simon Eickhoff und Thomas Lange

„Man kann den Leuten lediglich vor den Kopf schauen“. Diese Gewissheit könnte bald der Vergangenheit angehören – und letztlich unser Verständnis von Individualität infrage stellen. Hintergrund dieser Entwicklung sind neue Anwendungen künstlicher Intelligenz zur Analyse von Hirnscans: Sie könnten es in absehbarer Zukunft erlauben, zuverlässige Rückschlüsse auf individuelle Eigenschaften, Fähigkeiten und Neigungen einer Person zu ziehen.

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Guten Morgen, Deutschland

Von Marco Wehr 

Fortschritt kann auch Rückschritt sein: Nachdem die Pannenflieger der deutschen Flugbereitschaft in der letzten Zeit öfter wie störrische Esel den Dienst versagten und verstockt am Boden blieben, hob jetzt einer ab, nachdem er vorher aufwendig gewartet worden war. Leider war er schneller wieder am Boden, als man gucken konnte und es ist wohl dem fliegerischen Geschick des Piloten zu verdanken, dass es auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld keine Toten zu beklagen gab. Man kann diesen bemerkenswerten Vorfall in den Fokus stellen, um dann langsam die Blende aufzuziehen, wenn man etwas über den Zustand Deutschlands unserer Tage erfahren möchte.

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Europa braucht mehr Hightech-Startups — und muss einen eigenen Weg finden, diese zu finanzieren

Von Ann-Kristin Achleitner und Thomas Lange 

Die amerikanischen und chinesischen Technologiekonzerne haben die erste Halbzeit der Digitalisierung gewonnen: Sie dominieren mit ihren digitalen Plattformen das Business-to-Consumer-Geschäft (B2C). Das Rennen um die Digitalisierung der Industrie ist dagegen noch offen – sei es im Verkehrssektor, im Maschinenbau, in der Chemie. Europa ist dank einem starken industriellen Kern für die zweite Halbzeit gut aufgestellt. Aber die Stars der Old Economy müssen rasch den Sprung in die digitale Welt schaffen. Startups können ihnen dabei entscheidend helfen, indem sie gemeinsam mit etablierten Unternehmen an innovativen Lösungen arbeiten und den Wettbewerb anheizen.

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